Historische Funde

Im letzten Jahre spielte ihr Berichterstatter beim Czech-Open in Pardubice. Nein, natürlich nicht das Hauptturnier, sondern das Mannschaftsturnier. Dabei blieb dann genug Zeit meiner zweiten Leidenschaft Backgammon zu frönen. Während ich durch den Turniersaal spazierte, fand ich den Verkaufsstand eines alten russischen Herren und dabei auch zwei Bücher, welche dann von mir gekauft wurden. Aus einem Buch (избранные задачи л. и. куббеля / Ausgewählte Studien von Leonid Iwanowitsch Kubbel) eine wunderschöne Studie zum Lösen.

 Matt in vier Zügen

Haben Sie schon eine Idee? Weiß muss im ersten Zug mit Turm oder König ziehen, ansonsten steht der schwarze König im Patt. Auffällig ist auch der schwarze Bauer auf e7, nicht wahr. Eine Mustervariante wäre ja, 1. Te4 e6?? 2. f4 e5 3. Txe5. So einfach ist das aber alles nicht. Warum steht eigentlich der Bauer auf g5? Soll er zur Dame umgewandelt werden. Warum steht da ein Doppelbauen Schon eine Idee?

Es ist wirklich nicht einfach, daher hier die sehr ästhetische Lösung des Problems.

1. Te1, nun hat Schwarz keine andere Möglichkeit als 1...e5, e6 führt zum im Text zitierten Matt. Nun kommt aber der Knaller 2. Tf1!! Schwarz bleibt nichts anderes übrig als 2...e4 zu spielen und darauf folgt 3. fxe4 Ke5 (einziger Zug) und mit 4. f4 ein wunderschönes Matt.


Toll, nicht wahr? Weitere Studien und Partieanalysen folgen demnächst!



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